in der Hundeschule läuft alles super. Wir üben und Bagira macht gerne für das eine oder andere Leckerli mit. Mit den anderen Hunden bei der Hundeschule versteht er sich sehr gut und wenn es an das „freie Spielen“ geht, tobt er fleißig mit den anderen herum. Mit dem Hund, mit dem er sich das Grundstück teilen muss, versteht er sich auch gut und sie spielen regelmäßig miteinander. Dabei laufen sie frei auf dem Grundstück herum. Wir haben viel Spaß mit ihm und können schon die eine oder andrer Anekdote zum Besten geben. Z.B. Vor einiger Zeit waren wir mit ihm beim Tierarzt zum Fieber messen. Nachdem die Tierärztin bei ihm Fieber gemessen hatte, setzte Bagira sich hin. So nach dem Motto: wenn ich mich setze, kommt sie das nicht noch einmal ran und dabei guckte er unglücklich. Trotzdem hat er sich wieder gut erholt und wir verstehen uns mit ihm super. Immer öfter gehen wir Bagira in die Stadt oder auf Veranstaltungen, da er sich ein bisschen vor Menschenmengen fürchtet. Das hat sich aber schon sehr gebessert und langsam können wir mit ihm fast entspannt irgendwo hingehen. Ein langer Weg ist noch vor uns, aber mit unserem „kleinen schwarzen“ werden wir dieses schon hinkriegen.
MfG Bagira und Lena Lauterbach
Sissi
Liebe Kristina und Michael,
Vorerst einmal eine kurze Nachricht aus Bielefeld. Die Sissi fügt sich sehr gut bei mir zu Hause ein. Sie findet mein Sofa und einen weiteren Ruheplatz sehr gemütlich. Aber das Beste ist, ihr werdet es kaum glauben, sie schläft in *ihrem* Bettchen zu Füßen von meinem und rollt sich dort gemütlich ein und schläft. Fressen klappt auch, morgens und abends und wenn sie folgsam war ein Leckerchen. Das „Gassi gehen“ ist ok, jedoch am 1. Tag war sie so aufgeregt von allem Neuen, da ging dann sofort ein Häufchen auf einen kleinen Teppich. Ansonsten ist sie wirklich zuckersüß, super schmusig und allen Leuten freundlich gesinnt. Das riesige neue Gebiet draußen ist so groß und weitläufig und Sissi ist dabei dieses jeden Tag ein Stück mehr zu erkunden, dabei powered sie sich natürlich auch richtig aus.
Bis zum nächsten Mal, mit vielen lieben Grüßen Brunhilde
Milka
Hallo Frau Hinterding,
heute habe ich mithilfe meines Enkels die Bilder für Sie geladen. Milka geht es gut, immer noch ein bisschen scheu, aber auch ganz neugierig. Ich hatte sie heute schon mal ein kleines Stück ohne Leine laufenlassen, ist sofort hinter Benni her ins Gebüsch, aber auf Rufen kam sie gleich wieder. Ich bin heute mit Bachblüten (Aspen, Mimulus und Gentian) angefangen, mal sehen, ob es wirkt. Hier im Haus und auf der Balkonterrasse ist sie sehr souverän und neugierig. Sonst gibt es nichts Neues zu erzählen.
Liebe Grüße Hildetraut Schröder
Milo und Harvey
Hallo,
anbei schon einmal erste Bilder von den schnurrenden „Monstern“ und hat gestern alles bestens geklappt, fühlen sich schon ganz wohl die beiden Süßen. Momentan ist es eher Harvey, der ständige Nähe sucht, Milo ist viel im Haus unterwegs, aber natürlich nicht, ohne sich seine Einheiten auch abzuholen. Die beiden sind übrigens wirklich Goldschätze, die einem das Herz aufgehen lassen, auch wenn Milo sich teils lieber an frisch renovierten Wänden statt am Kratzbaum vergnügt. Aber auch das werden wir hinbekommen.
Liebe Grüße aus Osnabrück Simone Kuschel
Kate
Hei,
wir sind zurück aus Dänemark. Hei, das sagt man dort statt Hallo oder Moin. Jaaa, ich belle jetzt dänisch. Aber jetzt mal von Anfang an. Petra und Rolf haben Koffer gepackt, das fand ich ganz komisch. Als sie all die Koffer und Kisten und Decken ins Auto brachten, hatte ich echt Angst, dass die ohne mich abhauen. Aber ich durfte doch mit. Ich hab mich ganz klein gemacht, und mich 2,5 Stunden nicht gemuckst. Dann waren wir endlich da. Wir waren im Hundeparadies Römö gelandet.2 Tage waren wir dort alleine, und wir sind stundenlang spazieren gegangen. Petra fand das Wasser zwar saukalt, ist aber trotzdem mit mir ins Meer gestiefelt. Dass wir Spaß hatten, sieht man ja auf den Fotos. Frauchen hat jetzt Schnodderseuche und behauptet, ich sei schuld, weil ich sie so nass gespritzt habe, aber die kann ja viel erzählen. Nach und nach trafen immer mehr Menschen ein. Leider musste mein Hundekumpel eine Woche vor Reiseantritt eingeschläfert werden – schnief -, also war ich der einzige Hund im Ferienhaus. Die anderen zwei konnten nicht kommen, weil ihre Menschen krank geworden sind. Hatte ich die ganze Aufmerksamkeit von 13 Menschen für mich. Das war klasse, immer jemand der streicheln oder toben konnte.
Bei jedem Morgenspaziergang haben wir ein Reh getroffen, das hatte gar keine Angst vor uns. Es stand keine 2 Meter von uns weg, nur durch einen kleinen Graben getrennt. Das war sooo cool. Es hat uns angesehen und weitergeäst, als wenn es normal ist, dass dort eine Dogge beim „Frühstück“ vorbeischaut. Ich weiß nicht mehr genau, wer auf die blöde Idee kam, dass das Reh mit Vornamen Kartoppelpü heißt, aber selbst das laute Lachen der menschlichen Gassi-Gänger hat es nicht verscheucht. Petra meinte, dass das Vieh echt schmerzfrei wäre.
Nach diesen Gassi Runden hab ich mich immer auf den Rasen in die Sonne geknallt. Es war so windig, dass die dummen Menschen gar nicht gemerkt haben, wie doll die Sonne scheint. Hi, Hi, Hi, die sahen am Abend echt klasse aus. Puterrot und gejammert haben sie, als wenn’s kein Morgen mehr gibt.
Ja und dann waren dort noch Schafe, komische Wesen. Die Lämmer konnten durch den Zaun auf den Weg kommen. Erst war ich ganz mutig und bin hinterhergezockelt. Doch dann haben die sich umgedreht, und sind direkt auf uns zu gerannt. Ihr habt ja keine Ahnung wie schnell eine Dogge laufen kann, wenn sie Angst um ihr Leben hat. Petra hat sich vor Lachen fast in die Hosen gemacht, und Rolf hat sich sehr für mich geschämt, dass ich mich vor all unseren Freunden als Feigling geoutet hab.
Als die Horde Menschen wieder das große Packen anfing, hatte ich aber doch wieder große Angst. Ich hab mich dann einfach vor den Kofferraum gesetzt und bin da nicht mehr weggegangen. Hätte ja sein können, dass die mich da vergessen. Die Rückreise war auch wieder ganz problemlos. Nur das der Tierpfleger (Sohn) zu Hause es fertiggebracht hat, dass mein Papageienkumpel Jakob abgehauen ist. Fand Petra echt nicht witzig. Morgen müssen wir erst mal ins Tierheim, um zu schauen, ob ihn jemand gefunden hat. Ich vermisse ihn eigentlich nicht, sein Geschrei ging mir manchmal echt auf die Nerven. Aber Petra sieht so traurig aus, dass wir echt mal schauen müssen, ob wir den Schreihals nicht doch wiederbekommen können.
So das war es erst mal wieder aus Elmshorn, liebe Grüße auch von Petra und Rolf Eure Kathy